Du möchstes endlich verstehen, was du brühst. Du kennst viele Begrifflichkeiten, aber bist dir unsicher, wie das alles zusammenhängt. In diesem Video erklärt Wolfgang die Parameter einer Kaffee-Extraktion. Was bedeuten Begrifflichkeiten wie Extraktionsrate oder TDS. Wann werden Stoffe wie Säure, Bitterheit, Süße oder Aromastoffe gelöst? Und wie kann ich das alles mit Temperatur, Preinfusion, Extraktionszeiten, usw. beeinflussen?
Für alle, die lieber lesen statt schauen, haben wir die wichtigsten Punkte hier nochmal zusammengefasst:
Du hörst ständig Begriffe wie Temperatur, Mahlgrad, Extraktionszeit, Preinfusion, Druck oder Flow – aber wie hängt das alles zusammen? Hier bekommst du die Basis, ohne Romantik, dafür mit klarem System. Danach kannst du gezielt spielen und deinen Espresso Schritt für Schritt verbessern.
Stell dir die Zubereitung als kleinen Chemie-Prozess vor:
Beispielrechnung:
Was löst sich heraus?
Zielbereich für gute Tassen liegt typischerweise bei ~18–22 % Extraktion. Nimm als Mittelwert 20 %
Während der Extraktion passiert Folgendes:
Unterextraktion = zu früh gestoppt → meist säurelastig, dünn.
Überextraktion = zu lange gelaufen → bitter, trocken.
Dein Ziel: BALANCE > Wo die für dich liegt, hängt von Bohne, Röstung und Geschmack ab.
Temperatur
Mahlgrad
Preinfusion
Druck / Flow
Unsere Tipps dazu:
Säure ist immer im Kaffee. Du entfernst sie nicht – du balancierst sie mit anderen gelösten Stoffen.
Tipp: Sensorik üben!
Probier mal bewusst Zitronensäure/Essig (sauer) vs. Bitterschokolade/Tonic (bitter). Je besser du beides unterscheiden kannst, desto zielgerichteter stellst du deinen Kaffee ein.
Guter Espresso ist kein Zufall – es ist System + Sensorik:
Wenn die Basis sitzt, wird die Spielerei erst richtig spannend. Und ja: Dann macht „freakig Kaffee machen“ richtig Spaß!
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