Zu Besuch bei Peter Affenzeller - Das Kaffeerösten

Zu Besuch bei Suchan Kaffee - ein Bildbericht

Röster Peter Affenzeller von Suchan Kaffee hat einen neuen Röster und eine neue Lokation. Wir haben ihn besucht und ein paar Bilder geknipst.

Und für unseren Kaffeetratsch haben wir es zum Anlass genommen, den Röstvorgang erlebbar zu machen. Es fängt an mit der grünen Bohne im Jutesack aus Übersee...

Von der Rohbohne zur gerösteten Bohne - eine kurze Theorie

An Rohbohnen zu riechen ist für viele überraschend: Statt typischem Kaffeegeruch wird man an Gras oder Erbsen erinnert. Die Röstung macht den Unterschied und erst dabei entwickeln sich die köstlichen Kaffee-Aromen. 

Beim Rösten geht es darum, möglichst viel vom Potential der Rohbohne auch wirklich in geschmacklichen Genuss zu entwickeln. Das kann unserer Meinung nach industrielle Röstung bei 700 Grad nicht - daher gibt es bei uns nur handwerklich und schonend gerösteten Kaffee. 

 
Bei der traditionellen Trommelröstung steigt die Temperatur nie über 230 Grad. Grundsätzlich steigt die Temperatur langsam während des Röstvorgangs und am Ende der Röstung ist die höchste Temperatur erreicht. Manche Röster schwören aber auch auf Variationen mit zwischenzeitlicher Abkühlung. Der Röstvorgang selbst dauert je nach Sorte, dem gewünschten Röstgrad und gewählter Röstkurve zwischen 15 und 20 Minuten.

Schnelle Abkühlung ist danach wichtig und hier ist für uns nur Luft erlaubt. Hintergrund-Info: Die Industrie verwendet Wasser, das Sie dann im Packerl mitkaufen.

Trommelröstung in Bildern

Beim letzten Besucher unseres Rösters Peter Affenzeller in Freistadt haben wir auch paar Bilder gemacht. 


Der Röster: "Probatone 25"


Den richtigen Sack mit den Rohbohnen finden. Peter lässt sich hier vom Junior helfen ;-)


Bevor es in den Röster geht, werden die Bohnen abgewogen.


Die Rohbohnen kommen in den Röster - geröstet wird hier ein äthiopischer Sidamo.

Jetzt gehts los: Die Röstkurve wird über die Temperaturanzeige überwacht.
In diesem Fall hat es nach 4:44 Minuten 123° in der Trommel.
Rund 12 Minuten Röstzeit verbleiben noch. 


Die ersten Minuten sind vergleichsweise unspektakulär - die Bohnen werden langsam dunkler. In der zweiten Rösthälfte wird es spannender: Zuerst hört es sich nach Popcorn an - der 1. Crack. Die Bohnen knacken auf und das ist gut zu hören.

Dann zieht der Röstmeister Peter laufend Stichproben, um Röstgrad und Größe der Bohnen zu überprüfen. Aus Erfahrung weiß er, wann es Zeit ist, den Röstvorgang zu stoppen und die Bohnen zu kühlen. 


Nach ca. 20 Minuten ist es soweit: Die Trommel wird geöffnet und die Bohnen fallen in die Kühlung. Darin rotiert ein Rührwerk, das die Bohnen in Bewegung hält und die Kühlung (mit Luft) beschleunigt.


Durch das Abkühlen wird verhindert, dass die Bohnen außerhalb der Trommel weiterrösten.
Frisch gerösteter Kaffee riecht fast gar nicht - über die nächsten Stunden wird er aber sein intensives Aroma entwickeln.  

 

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