Ist mein Kaffee fair und nachhaltig?

Wie "fair" ist mein Kaffee?

Es gibt eine klare Nr. 1 bei "fairen" Produkten: Kaffee. Sogar große industrielle Kaffee-Marken schmücken sich mittlerweile mit einem Fairtrade Logo. Auch Rainforest Alliance oder UTZ-Logo sind vermehrt zu finden. Sind Konzerne jetzt zu Gutmenschen geworden?

Wohl nicht: Die Konzerne machen dies, weil die Nachfrage existiert. Aber das Ziel von "Fairem Handel" ist ja auch aus unserer Sicht wirklich unterstützenswert: Geschäfte auf Augenhöhe durchzuführen.Dabei gibt es 2 Hauptaspekte: Das Einkommen der Bauern einerseits und eine nachhaltige Anbauweise andererseits.

Um dies umzusetzen gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Zertifikate
2. Direkter Handel

Es gibt Zertifikate und es gibt Direkten Handel

Was sagen die Zertifikate wirklich aus?

Die Zertifikate haben sehr unterschiedliche Ausrichtigungen. Fairtrade stellt den sozialen Aspekt - die Armutsbekämpfung - in den Mittelpunkt. Kern ist ein garantierter Mindestpreis für die Produzenten.Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind bei Fairtrade zweitrangig. 

Rainforest Alliance konzentriert sich auf nachhaltige Anbauweise und Naturschutz. UTZ garantiert einerseits verantwortungsvollen Anbau und verbessert andererseits das Know-How der Bauern. Beide verwenden keinen Mindestpreis und sehen den sozialen Aspekt indirekt: Mit besseren Anbaumethoden lässt sich auch mehr verdienen.

Wir finden grundsätzlich die Zielsetzungen aller drei Zertifikate unterstützenswert! Aber auch Zertifikate sind übrigens nicht kostenlos:  € 2.250 kostet es einem Kaffeebauern, bei UTZ aufgenommen zu werden. € 0,22 muss der Röster pro kg Kaffee abliefern, will er das Fairtrade Logo verwenden. 

Die Kosten dahingestellt - es gibt für uns noch einen viel wichtigeren Punkt: Für unsere Kaffees greifen die Zertifikate zu kurz: Alle drei sagen nichts über die Kaffeequalität aus. Der garantierte Fixpreis von Fairtrade bewirkt teilweise sogar das Gegenteil. Am Weltmarkt wird nach Qualität bezahlt. Wenn ein Bauer unterschiedliche Qualität hat wird er zum Fixpreis seine schlechtere Ernte geben, da er so seinen Gesamtertrag optimiert (Zeit Artikel). 

Fairtrade für Armutsbekämpfung
Rainforest Alliance für Naturschutz
UTZ für nachhaltigen Anbau
Wenn wir beste Kaffeequalität wollen, helfen uns Zertifikate nicht

Direkter Handel als Alternative

Wir wollen also mehr: Hohe Qualität, nachhaltigen Anbau und ein Einkommen für die Bauern, mit dem Sie überleben können. Daher ist für unsere Röster der zweite Ansatz der richtige: Direkter Handel.

Kaufen Sie auch gerne direkt bei einem Bauern in der Nähe ein. Genau das ist auch der Ansatz für "direkten Handel". Optimalerweise kennt der Röster die Kaffee-Finca persönlich. Da Kaffee ja nur in fernen Ländern wächst, ist dies aber reisetechnisch nur teilweise möglich. Somit gibt es spezialisierte Zwischenhändler, die nur hochqualitativen Kaffee für Spezialitätenröster vertreiben. Die dabei bezahlten Roh-Kaffeepreise liegen dabei weit über dem Fairtrade-Mindestpreis.

Unsere Kaffeesorten kommen ausschließlich auch direktem Handel. Nur so können unsere Röster die hohe Qualität an Rohbohnen erhalten, sowie einen hohen Preis für den Produzenten garantieren. Nichtsdestotrotz tragen viele Produzenten unserer Kaffeesorten auch eines oder mehrere Zertifikate. Unsere Röster selbst haben sich aber bisher bewusst gegen das Siegel auf der Packung entschieden, da sie keinen Mehrwert für sich oder den Konsumenten sehen.

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